Prangerschützen

Herzlich Willkommen beim Bürgerkorps Mattighofen

garde

Was ist das Bürgerkorps Mattighofen?

Im Jahre 1620 wurde mit der Genehmigung vom bayrischen Herzog Maximilian eine Schützenkompanie aufgestellt, deren Aufgabe und Pflicht es war, den Ort und die nähere Umgebung zu schützen. 1814-15, zur Zeit des Wiener Kongresses, wurden mit dessen Bestimmungen, wurden das Innviertel, und Teile des Hausruckviertels, nicht ganz ohne Widerstreben der Bayern, wieder an Österreich zurückgegeben.

Der bekannte Mattighofner Maler, Josef Binninger, zahlte die Uniformen aus seiner eigenen Tasche und schenkte sie der Garde. Kurz vor seinem Tod, am 8. März 1824, übergab er noch einen beträchtlichen Geldbetrag an die Gardemusik, um deren Uniformkauf zu ermöglichen. 1848 erteilte dann die Regierung in Wien die Ermächtigung, daß in allen Städten und Märkten Österreichs aus den Angehörigen des Bürgerstandes, Nationalgarden errichtet werden können. Bis zur Entstehung der nationalsozialistischen Regierung 1938 verschönerte die Bürgergarde so manches kirchliche und weltliche Fest. Die neue Regierung löste die Garde wieder auf.

Am 23. und 24. August 1958 konnte das Bürgerkorps, mit 51 Mann Infanterie und 10 Mann Artillerie, das Wiederaufrichtungsfest begehen. 1965 ergab sich die Gelegenheit, das unter Denkmalschutz stehende "Zinngießerhäusl", zu erstehen. Besonders der damalige Kommandant, Herr Major Dr. Steidl sen., setzte sich für diesen Kauf ein und seither ist es das offizielle Vereinshaus des Bürgerkorps Mattighofen und Museum gilt.

Kontakt:

Obm. u. Kdt. Hptm. Dr. Thomas Steidl
Stadtplatz 7, 5230 Mattighofen

Webseite: www.buergerkorps-mattighofen.com

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